News/Infos

Battery-Guard App Neuerungen 2018  Reifendruckkontrollsystem 
Reifenlabel  Interessantes über Reifen   

Batterie-Check per App

Diese App bietet detaillierte Informationen zum Ladezustand der Batterie über Bluetooth. Es wird ein Tachometer angezeigt, der den Ladezustand über verschiedenfarbige Balken angibt. Dazu wird die genaue Spannung der Batterie angezeigt.
Der kleine Sender wird mit Ringösen an die Batteriepole geschraubt.
Die Anwendung passt zu 6-,12- und 24-Volt-Batterien. Mit der App können bis zu fünf Fahrzeuge überwacht werden. Die Motorhaube braucht nicht geöffnet zu werden. Die Reichweite der App beträgt ca. zehn Meter. Die App gibt es für Android und IOS.

Der Sender ist für 29,90 €  erhältlich.

Neuerung 2018

Euro 4
Euro 4 gilt ab 2018 auch für Fahrzeuge bis 45 km/h mit zwei, drei und vier Rädern. Das bedeutet, dass neben neuen Mofas und Mopeds auch Trikes, Quads und Microcars betroffen sind. Bei Euro 4 geht es nicht nur um geringeren Schadstoffausstoss, sondern auch um die Haltbarkeit zum Beispiel von Katalysatoren.

Verschärfte Regeln für Winter- und Ganzjahresreifen
Die Regeln für Winter- und Ganzjahresreifen wurden zum 1. Januar 2018 verschärft.  Reifen allein mit M+S-Symbol reichen nicht mehr aus: Es sind nur noch Winter- oder Ganzjahresreifen mit "Alpine"-Zeichen zulässig. Die Regel gilt nur für Neureifen, die ab diesem Stichtag produziert wurden; M+S-Reifen ohne "Alpine"-Symbol, die bis 31. Dezember 2017 hergestellt wurden, dürfen noch bis 30. September 2024 gefahren werden.
Zweite Neuerung: Bislang wurde lediglich der Fahrer eines Autos, das ohne geeignete Reifen unterwegs war, mit einem Bußgeld in Höhe von 60 Euro bestraft. Seit 1. Januar 2018 wird auch der Halter des Fahrzeugs zur Verantwortung gezogen. Das Bußgeld beträgt 75 Euro, bei Gefährdung mehr.

Reifendruckkontrollsysteme

Luftdruck !

Was ist RDKS?
Ein Reifendruckkontrollsystem ist ein elektronisches System, das dazu dient, den Luftdruck in den pneumatischen Reifen an verschiedenen Arten von Fahrzeugen zu kontrollieren. Es zeigt dem Fahrer des Fahrzeugs in Echtzeit Reifendruckinformationen an, entweder über ein Messinstrument, eine Piktogrammanzeige oder ein einfaches Warnlicht bei niedrigem Reifendruck.

Was spricht für ein direktes Reifendruckkontrollsystem (RDKS)?

  • Gesetzliche Vorgaben der EU-Verordnung 661/2009
  • ein Plus an Sicherheit
  • Reduzierung der Betriebskosten
  • Umweltschutz

Gesetzliche Vorgaben der EU-Verordnung 661/2009

Ab dem 1.11.2012 müssen alle neu typgeprüften Fahrzeuge der Klasse M1 (PKW und Wohnmobile) mit einem gemäß der UNECE R64 zugelassenem präzisem System zur Überwachung des Reifendrucks ausgerüstet sein.

Ab dem 1.11.2014 müssen alle Neufahrzeuge/Erstzulassung der Klasse M1 (PKW und Wohnmobile) mit einem gemäß der UNECE R64 zugelassenem präzisem System zur Überwachung des Reifendrucks ausgerüstet sein.

Ein Plus an Sicherheit
Viele Fahrzeuge verfügen über modernste Assistenzsysteme. Doch oft wird die einzige Verbindung zur Fahrbahn, nämlich Ihre Reifen, noch nicht überwacht. Ein aktives RDKS überwacht diese elementare Verbindung und bietet somit ein weiteres großes Stück Sicherheit.

  • Frühzeitige Erkennung von Reifendefekten
  • Optimierung des Bremsweges durch passenden Luftdruck
  • Verbessertes Handling durch passenden Luftdruck

Reduzierung der Betriebskosten
Ein korrekter Reifendruck reduziert auch Ihre Betrebskosten, denn gegenüber einem zu geringen Reifendruck profitieren Sie von einer

  • längeren Lebensdauer der Reifen
  • Kraftstoffersparnis von bis zu 3 %

Umweltschutz
Die Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs führt unmittelbar zur Reduzierung der Abgasemissionen eines Fahrzeugs. Heute aktueller denn je muss jede Möglichkeit genutzt werden aktiven Klimaschutz zu betreiben.

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Das Reifenlabel

Die neue Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung trat zum 1.November 2012 in Kraft
Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest.
Von sehr vielen Kriterien wurden nur diese drei Kriterien ausgesucht.
Reifenlabel-Kriterien

Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen.
Das neue EU - Reifenlabel gilt seit 1.11.2012, für Reifen die nach 1.7.2012 hergestellt wurden

            Meine persönliche Info für Sie:

Bitte beachten Sie, dass ein Vorteil  immer einen Nachteil mit sich bringt.

- Eine hohe Kilometerleistung bedeutet einen harten Gummi, der wiederum längere Bremswege mit sich bringt
- Ein sehr guter Reifen, der im Winter einen sehr guten Grip und Zugkraft mit sich bringt, braucht viele Lamellen im Profil, die sich wieder nachteilig auf die Fahrstabilität auswirken.
- Ein niedriger Spritverbrauch wird nur mit einem harten Gummi und am besten mit einem Slic-Reifen erzielt. Beim Winterreifen brauche ich aber einen weichen Gummi, der bei kälteren Temperaturen und bei Nässe haftet und im Schnee greift und auch noch Lamellen hat.
Ein Slic-Reifen (Reifen ohne Profil) ist der leiseste Reifen der produziert werden kann. Wir benötigen aber die Nässe bzw. für Wasseraufnahme und -ableitung Profil in den Reifen. Je mehr Profil ich habe, desto lauter der Reifen.
Es gibt zur Zeit keinen Reifen, der allem gerecht werden kann. Jeder muss für sich selbst einen Kompromiss finden. Da ändert auch kein EU-Label oder ein Reifentest etwas. Diese beruhen nur auf einen Teil der Punkte oder geben die Meinung eines Testers wieder. Ob diese auf jeden zutreffen möchte ich in Frage stellen, zumal die Markenreifen alle sehr eng beieinander liegen.
Ein Beispiel zum Bremsweg: liegt der von 100 auf 0km bei 48bis 54m , gibt es Noten zwischen gut und ungenügend. Was für eine Note soll ein Reifen aus Fernost erhalten, der einen Bremsweg von über 70m hat?
Ich möchte hier weder das EU-Label noch Reifentests schlecht machen. Ein Autofahrer, der nicht jeden Tag mit Reifen zu tun hat, bekommt hier einen Anhaltspunkt oder eine Empfehlung. Nicht für jeden ist der Testsieger eines Reifentests auch der Beste . Man sollte die einzelnen Werte anschauen und prüfen was für einen selbst wichtig ist und seinen eigenen Testsieger auswählen.

Ich wünsche Ihnen eine gute Beratung und Auswahl Ihres Reifens für die kommende Saison.

Ihr Guido Wohnhas
mehr Informationen 
  oder unter Point S                  

Das Reifen-Etikett besteht aus drei Feldern:

Kraftstoffeffizienz: 
Die Auswirkungen auf die Kraftstoffeffizienz des Fahrzeugs im Zusammenhang mit dem Rollwiderstand des Reifens werden mit dem Symbol gekennzeichnet
Nasshaftungseigenschaften:
Die Nasshaftungseigenschaften des Reifens beim Bremsen wirken sich direkt auf die Fahrzeugsicherheit aus.
Rollgeräusch:
Bewertet wird hier der extreme Geräuschpegel des Reifens (in Dezibel), nicht aber die im Fahrzeug wahrnehmbaren Rollgeräusche des Reifens.

Diese Kennzeichnung von Reifen soll es dem Endverbraucher leichter machen, beim Kauf eine bewusstere Wahl zu treffen, indem er diese Kriterien zu den üblicherweise zur Verkaufsentscheidung herangezogenen Faktoren berücksichtigt.

Wichtig zu wissen:
Die drei gesetzlich verankerten Kriterien auf dem Reifenlabel sind zwar wichtige, aber nicht die einzigen Leistungsmerkmale von Reifen. Bei der Auswahl sind also die aus Presse und von unabhängigen Verbraucherverbänden bekannten Reifentests nach wie vor unentbehrlich.

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10 Jahre sind genug
Reifen unterliegen einem Alterungsprozess, der einen Ersatz aus Sicherheitsgründen nach spätestens 10 Jahren notwendig macht - selbst wenn die Restprofiltiefe (gesetzlich zulässiges Minimum: 1,6 Millimeter) noch völlig in Ordnung ist.
Grund: Mechanische Belastungen, Einflüsse von Sonneneinstrahlung, Hitze, Kälte, physikalische sowie chemische Reaktionen schwächen die innere Struktur.
Bei ungebrauchten Reserverädern oder Reifen an Fahrzeugen mit langen Standzeiten, etwa Wohnwagen, Wohnmobile oder Sportanhänger, sollten Reifen nach sechs, spätestens nach acht Jahren ersetzt werden. Gesetzliches Reifen-Limit für spezielle Fahrzeuge und Gespann-Anhänger mit der Zulassung bis 100 km/h: maximal sechs Jahre.
Das Reifenalter lässt sich an der DOT-Kennzeichnung auf der Seitenwand erkennen. Die DOT Nummer
ist seit Anfang 2000 vierstellig. Beispiel: 2200 entspricht der 22. Woche 2000. Vor 2000 wurde eine dreistellige DOT-Nummer verwendet. Beispiel: 309 entspricht der 30. Woche 1999.
Ein beim Reifenfachhandel gekaufter Reifen gilt in der Regel bis zum Alter von fünf Jahren ab Produktionsdatum als neu. Das ist eine Festlegung namhafter Reifenhersteller. Wenn Sie über das Alter Ihrer Reifen im Zweifel sind, wir beraten Sie gerne.

Millimeterarbeit bei Regen
Nasse Straßen sind gefährlich: Untersuchungen haben gezeigt, dass das Unfallrisiko bei Nässe um mindestens 30 Prozent steigt. Schon bei feuchter Fahrbahn verlängern sich die Bremswege erheblich.
Testergebnis der Bremswegdifferenz trocken/nass aus 60 km/h bis zum Stillstand: etwa 5,3 Metern. Aus 100 km/h erhöht sich der Unterschied bereits auf 8,7 Meter und steigt mit der Geschwindigkeit weiter.
Die Profiltiefe hat bei Nässe einen erheblichen Einfluss auf die Leistung der Reifen.
Testergebnis der Verzögerung von 100 km/h auf 60 km/h: Bremsweg mit 7 mm Profiltiefe gut 50 Meter, bei 2 mm Profiltiefe 70 Meter. Bei abnehmender Profiltiefe verlängern sich auf nasser Fahrbahn die ohnehin schon gewachsenen Bremswege zusätzlich. Wenn es stärker regnet und Wasser auf der Fahrbahn steht, droht Aquaplaning. Ein Wasserkeil schiebt sich unter die Reifen, der Bodenkontakt geht verloren, das Fahrzeug ist nicht mehr lenkbar. Abhängig ist dieser Effekt vor allem vom Tempo und der Reifenprofiltiefe. Bei Tempo 100 verdrängt ein neuer Reifen rund 22 Liter Wasser pro Sekunde. Bei 3 mm Restprofil reduziert sich die Wasserverdrängung auf etwa 30 Prozent, die Reifen schwimmen früher auf. 1,6 mm Mindestprofiltiefe sind zulässig, Problem: zu lange Bremswege und frühes Aquaplaning. Zur Sicherheit sollten breite Sommerreifen bei 3 mm Restprofiltiefe getauscht werden, schmale Dimensionen spätestens bei 2 mm und Winterreifen bei 4 mm.

Wohnwagenreifen
Reifen an Fahrzeugen, die mehr stehen als fahren unterliegen einer spezifischen und der Reifenhaltbarkeit
nicht sehr zuträglichen Belastung. Dazu gehören vor allem Wohnwagen, Wohnmobile und Sportanhänger,
die meist selten bewegt werden, im Ernstfall aber oft viel Gewicht tragen müssen.
Reifen enthalten Zusatzstoffe wie Alterungsschutzmittel und Weichmacher. Sie entfalten ihre Wirksamkeit nur im Fahrbetrieb, wenn der Reifen rollt. Bei längeren Standzeiten wird der Reifen vorzeitig spröde, zeigt an der Seitenwand kleine Risse. Wenn dann die nächste Tour ansteht, mit voll beladenem Fahrzeug, ist der Totaldefekt sehr wahrscheinlich.
Reifen sollten bei längeren Standzeiten abgedeckt werden, um sie vor Sonne schützen.
Wichtig:
Reifen während der Standzeit entlasten und im Fahrbetrieb immer den jeweils vorgeschriebenen Fülldruck einhalten. Grundregel: Zwei Zehntel Fülldruck zu viel sind eher positiv, zwei Zehntel zu wenig können sich auf Dauer katastrophal auswirken.
Die Grenze für den fälligen Reifentausch bei Wohnwagen und Fahrzeugen mit ähnlichem Fahrbetrieb beträgt sechs, maximal aber acht Jahre. Bei einer Zulassung bis 100 km/h ist die Grenze von sechs Jahren gesetzlich vorgeschrieben. Auf jeden Fall empfiehlt es sich zu Ihrer Sicherheit, Reifen nach längerer Standzeit und vor der nächsten Tour bei uns auf Funktionstauglichkeit überprüfen zu lassen.

 

 

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